Projektwoche in der Sekundarschule
Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 17. August 2010 um 09:20 Uhr
Vom 19. bis 24. April gab es wieder spezielles Programm in der Sekundarschule. Die allseits beliebte Projektwoche bot sechs verschiedene Kurse, in denen sich die Schüler und Schülerinnen ihren favorisierten Themen widmen konnten: Sport, Kulinarischer Spaziergang, Gesundheit und Prävention, Natur und Technik, Filzen sowie Schülerfest organisieren. Nachfolgend einige Eindrücke der Schülerschaft.Projektgruppe Schülerfest
Schon einige Zeit vor der Projektwoche mussten sich alle Drittklässler auf ein Thema des diesjährigen Schülerfestes einigen. Es wird am 8. Juli für die gesamte Sek. Ossingen stattfinden. Nach langen Besprechungen und Abstimmungen stand das Thema „Maskenball“ fest.In der Projektwoche arbeiteten 14 SchülerInnen aus der 3. Oberstufe daran, einen tollen Nachmittag und Abend für ungefähr 100 Personen zu gestalten. Alle Organisatoren fanden es sehr spannend zu sehen, wie viel Aufwand man benötigt, um ein solches Fest reibungslos auf die Beine zu stellen.
Das Spielprogramm des Nachmittages musste festgelegt werden, ein geeigneter Ort und ein aufregendes Programm für den Abend wurde gesucht und dabei darf natürlich das passende Essen und die Dekoration nicht fehlen. Für die Schüler wohl am anspruchsvollsten war, bei den ganzen Oganisationen das vorgegebene Budget nicht zu überschreiten. Am Schluss waren alle zufrieden und erwarten jetzt freudig das kommende Schülerfest.
Die polysportive Woche
Am Montag eröffneten wir die Woche in der Turnhalle Pünt mit Fussball, Slackline, Geräteturnen etc. Nachmittags begaben wir uns auf eine Reise in Richtung Fitnesscenter WoW in Andelfingen. Nicht etwa zu Fuss oder mit dem Postauto, nein, sondern mit den Inline-Skates. Als aber dank der Asche des Vulkans in Island keine Flüge mehr in die Schweiz kamen, tauchte auch der Verantwortliche des Fitnesscenters nicht auf und somit machten wir uns wieder auf den Heimweg, jedoch über Gütighausen. Am Abend übernachteten wir schliesslich, nach einem glatten Abend mit „Schlag den Raab“, in der Turnhalle Orenberg. Wie es halt so ist, schläft man in der Gruppe nicht schon um 20.00 Uhr und so war es auch in unserer Gemeinschaft Nach dem Morgenessen in der Schulküche befanden wir uns wieder in der Turnhalle ein und machten uns später auf den Weg nach Schaffhausen in die Kletterhalle. Wir hatten auch da viel Spass und waren am Abend entsprechend müde.
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Am Donnerstag bewegten wir unsere Fahrräder nach Stadel, um uns im Golfsport zu üben. Ein Betreuer zeigte uns die grundlegenden Sachen, die für das Golfspielen wichtig sind. Wir übten Abschläge und „Putten“. Als die Lektion vorbei war, stiegen wir wieder auf unsere Drahtesel um in der Mörsburg zu Mitag zu essen. Als wir auch das abgeschlossen hatten, kam für die Jungs noch das obligate „übers Füür brünzle“ an die Reihe. Schlussfazit: Wir hatten eine Menge Spass und Freude an den verschiedenen, auch neuen Sportarten, danken den Leitern und freuen uns nach so viel Anstrengung auf ein warmes Bad!
Filzen
Am Dienstag gab es eine Exkursion nach Berg am Irchel. Wir schauten an, wie die Wolle entsteht auf einem Biobauernhof. Um 11 Uhr fuhren wir mit dem Velo mit Frau Denzler und Frau Müller los. Anna, Manuela P. und Simbra wurden mit dem Auto gefahren. Als alle dort waren gingen wir bräteln. Um 13.30 Uhr ging die Führung über die Wolle los. Die Betreuerinnen zeigten uns die Schafe, sie erklärten uns, welche Tiere Wolle bilden. Es gibt auch Katzenhaare, die wolle ergeben oder Hundehaare.Die Frauen erklärten uns alles über die Schafe. Man konnte sogar selber scheren! Das hat sie uns natürlich zuerst vorgezeigt. Wir mussten Wolle waschen. Die Wolle war sehr ölig. Mit einer Kardmaschine konnte man die Wolle feiner machen. Um vier Uhr haben wir aus Wolle Faden gesponnen und eine Kordel gemacht.
Danach gingen wir wieder mit dem Velo nach Hause. Am Schluss waren wir alle ziemlich erschöpft.
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Natur und Technik
Die 3 Schülerinnen und 12 Schüler der Gruppe Natur und Technik trafen sich am Montagmorgen im Naturkundezimmer. Bereits zwei Wochen vorher hatten sie anlässlich der Vorbesprechung den Auftrag erhalten, geeignete Themen für eine Projektarbeit auszuwählen. So hatten einige schon ganz konkrete Pläne, stellten innert Kürze einen brauchbaren Wochenplan zusammen und begannen noch vor dem Mittag mit der Feldarbeit. Aber auch die anderen kamen rasch zu ihren Themen, verfeinerten die Planung und begannen mit den ersten Erkundungen.Von Dienstag bis Donnerstag wurde nun eifrig gearbeitet: Drehtermine für den Film über die Infrastruktur von Ossingen mussten abgesprochen werden, ein Modell des Husemersees entstand, Boden- und Wasserproben wurden geholt und untersucht, unter dem Mikroskop oder dem Binokular wurden Kleinlebewesen entdeckt, für die Herstellung von Zündhölzern mussten Glaspulver und Holzstäbchen hergestellt werden, Fotoaufnahmen wurden mit dem Computer in Dokumente oder Präsentationen eingebaut, das Aquarium für die Kaulquappen verlangte Pflege.
Eine gemeinsame Exkursion führte uns zur Ossinger Eisenbahnbrücke. Auf Grund der gemessenen Fallzeit von Steinen wurde die Höhe der Brücke berechnet. Nachdem wir am Freitagmorgen die Ausstellung fertig eingerichtet hatten, gingen wir unterhalb von Hausen an die Thur genossen die Würste vom Grill bei prächtigem Frühlingswetter. Am Nachmittag ging die Projektwoche mit der Präsentation der Arbeiten für Eltern, Mitschüler und weitere Interessierte zu Ende.
Bilder Natur und Technik (PDF)
U. Wegmann 28.04.2010
Kulinarisch unterwegs durch die Schweiz
Während der Projektwoche waren wir kulinarisch unterwegs durch die Schweiz. So kochten wir am Montag verschiedene Schweizer Spezialitäten. Am Buffet konnten alle von allem probieren. Am Dienstag stand es uns frei welche Schweizer Gerichte wir kochen möchten. Da wir am Mittwoch nur bis elf Uhr Schule hatten, gab es ein kleines Frühstück, bestehend aus Zopf, Butter, Kaffee und Rhabarber-Apfelkonfitüre und Magenbrot wurde gebacken.Am Donnerstagmorgen ging es in der Küche handwerklich zu und her. Wir bastelten nämlich Lichterketten, deren Lampenschirme aus PET-Flaschen bestehen. Nachmittags bereiteten wir St. Galler Klostertorte, Süssmostcrème, brännti Greeme zu, welche die Besucher am Freitagnachmittag probieren konnten.
Und nun zum Highlight der Woche: der Ausflug auf den Markt in Winterthur. Dort
mussten wir die Zutaten für unser Essen einkaufen. Ausserdem war unser Auftrag, einige Fragen zum Marktgeschehen zu beantworten. Am Freitagnachmittag demonstrierten wir unseren Zuschauern, wie man eine perfekte „Bärner Züpfe“ herstellt.
Wir haben viel gelernt und im grossen und ganzen hat es Spass gemacht.
Jasmin, Flavio
Nothelfer, Prävention und Bewegung
Am Montag um 8 Uhr wurden wir von Herrn und Frau Schmid begrüsst. Sie gaben uns jeden Morgen von Montag bis Donnerstag die Ausbildung für den Nothelferkurs. Sie arbeiten von der Organisation "Sanpool". Unsere Gruppe lernte vieles, wie zum Beispiel das Reanimieren und die richtige Beatmung.Herr und Frau Schmid leiteten uns abwechselnd und hauptsächlich mit einer Powerpoint durch den jeweiligen Morgen. Natürlich hatten wir auch am Nachmittag Schule.Silvia Venica betreute uns jeweils am Nachmittag, ausser am freien Mittwochnachmittag. Unserer Gruppe hat es echt viel Spass gemacht und es war hammerlustig an allen Nachmittagen!
Ein Teil der Projektwoche war dem Thema Prävention, „soziales und psychisches Wohlbefinden“ gewidmet. Dazu schauten wir uns im Jugendtreff eindrückliche Filmausschnitte über das Thema an und arbeiteten an dieser interessanten Materie. Wir unternahmen Spaziergänge (die schon fast an Wanderungen grenzten) und veranstalteten sogar eine tolle Schnitzeljagd.
Und am FREITAG kam der glanzvolle Höhepunkt der ganzen Projektwoche! Etwas früher als sonst traf sich unsere Gruppe am Bahnhof Ossingen. Wir reisten mit dem Postauto, mit dem Zug und mit dem Tram nach Zürich. Dort erwartete uns die SanArena! Dies ist ein Zentrum in dem man die gelernte Nothilfe anwenden kann. Es waren gestellte Szenen die wirklich wie echt aussahen! Unsere Gruppe wurde in zwei Teams aufgeteilt. Wir hatten einen riesen Spass zusammen und es bereitete uns eine riesen Freude, dass wir in die SanArena gehen durften.
Diese Projektwoche ist einfach unvergesslich: Hammer!
Linda à Porta







